Strukturierung einer Verbriefung
Definition einer Verbriefung
Eine Verbriefungstransaktion stellt eine begrenzte Anzahl von handelbaren und/oder nicht handelbaren Vermögenswerten dar, die von einem Abtretenden in ein ausschließlich hierfür gegründetes Verbriefungsgesellschaftsvehikel (ein Compartment) übergeben werden. Im Gegenzug emittiert das Compartment die entsprechenden Wertpapiere bzw. Notes (in Form von Aktien, Inhaberschuldverschreibungen oder Genussrechten).
Der Wert der Notes ergibt sich allein aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten und aus den erhaltenen Zahlungen und Einkünften (bspw. Zinsen, Dividenden, Mieten, Charterraten), die der hinterlegte Vermögenswert dem Compartment schuldet. Das bedeutet auch, dass der Investor im Wesentlichen 2 Risiken trägt: Dies sind die Unsicherheit über zukünftige Cashflows sowie das Bewertungsrisiko des zugrundeliegenden Vermögenswertes. Grundsätzlich bedeutet das für den Anleger, dass er dieselben Risiken trägt, als wenn er in die zugrundeliegenden Vermögenswerte direkt investiert hätte!
Analyse der Kundenwünsche
Die individuellen Wünsche unserer institutionellen Kunden dienen uns als profunde Basis unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam mit unseren Kunden analysieren wir die wesentlichen Bedingungen und die Ausgestaltung der Verbriefung sowie den zeitlichen Ablauf der Transaktion. Ausgehend von diesen Vereinbarungen übernehmen wir die Erstellung und Gründung des Compartments.
Zusätzlich verfügen wir über die erforderlichen und organisatorischen Voraussetzungen, um die gesamten Dienstleistungen der Administration zu tätigen.